Zygaena viciae (Dennis&Schiffermüller, 1775)
Kleines Fünffleck-Widderchen
New Forest Burnet

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Kleines Fünffleck-Widderchen Zygaena viciae New Forest Burnet

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Die Zucht der  rechts abgebildeten Raupe ergab diesen Falter - die kleinste Art unter den heimischen Widderchen. Diese hübsche Raupe fand ich an Hornklee fressend auf der einzigen mageren, trockenen Wiese in meiner Heimatstadt Bad Saulgau ("Glockeneich-Hang").

Paarung Kleines Fünffleck-Widderchen Zygaena viciae New Forest Burnet

Kleines Fünffleck-Widderchen Zygaena viciae New Forest Burnet

Oft findet man Widderchen in Paarung.

Weiterer Falter

Weitere Bilder: Bild1: Kokon
Bild2: Weiterer Falter (2.7.04, Bad Saulgau, Oberschwaben)
Größe/Häufigkeit: Kleiner Falter (von vielen aber gar nicht als Schmetterling wahrgenommen!), der an geeigneten Plätzen noch regelmäßig angetroffen wird.
Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: In weiten Teilen Europas verbreitet (mit großen Lücken im Westen und Südwesten). Anzutreffen in den unterschiedlichsten, eher mageren Biotopen, in denen die Raupenfutterpflanzen (Hornklee, Vogelwicke, Wiesen-Platterbse, ...) vorkommen. Die Falter fliegen ab Mitte Juni bis in den August hinein.
Ähnliche Arten: Es gibt noch weitere, etwas größere Widderchen-Arten mit 5 roten Flecken, z.B. das Klee-Widderchen  und Sumpfhornklee-Widderchen .
Raupenfutterpflanzen: Ich fand die Raupe an Hornklee (Lotus spec.). Weitere Futterpflanzen sind z.B. Esparsette (Onobrychis spec.) und Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis).
Überwinterung: Als Raupe.
Wissenswertes: Die "Widderchen" werden oft auch als "Blutströpfchen" bezeichnet. Es gibt viele verschiedene Arten, die alle tagfliegend sind (obwohl sie biologisch den Nachtfaltern zugerechnet werden). Häufigste Art ist das Sechsfleck-Widderchen.

Systematik:

Zygaenidae - Widderchen
Bemerkungen: Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! Bezüglich der Namen richte ich mich bei in Deutschland vorkommenden Tagfaltern nach Settele/Feldmann/Reinhardt, Die Tagfalter Deutschlands, bei den sonstigen Arten nach Karsholt/Razowski, The Lepidoptera of Europe. Andere gebräuchliche Namen setze ich in Klammern!
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