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KR 06960 Papilio machaon L., 1758 |
Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage! |
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Man muss viel Geduld haben, bis man einen Falter fotografieren kann, der so schön seine Flügel ausbreitet! |
Hier sieht man sowohl die schöne Unterseite und den markant gezeichneten Körper. |
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Weibchen bei der Eiablage (Schwäbische Alb, Neuffen, 12.8.2005) |
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Auf diesem Bild von Karl Dulleck bemühen sich 3 Männchen um ein Weibchen! |
Paarungsbild von Erwin Schellig |
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| Die Puppe gibt es in zwei Farbvarianten, wobei nach meiner Erfahrung die grüne deutlich häufiger ist. Bild der graubraunen Variante unten ebenso ein Bild des Verpuppungsvorgangs und der frischen Puppe. | Die auffällige, erwachsene Raupe ist auch im Garten (Möhre, Dill, Petersilie, ..) anzutreffen und nicht zu verwechseln. (Baden bei Wien, 10.8.2005) |
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| Moment des Schlüpfens - weitere Bilder zum Schlüpfvorgang ganz oben unter dem Link |Lebenszyklus|. | Das Bild von Walter Müller zeigt eine Besonderheit der Raupen der Familie der Ritterfalter: Bei Störung können sie eine fleischige Nackengabel ausstülpen (im Bild teilweise geschehen). Gleichzeitig wird ein beißender Geruch verströmt (weiteres Bild weiter unten!) |
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Jungraupe |
Halberwachsene Raupe |
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Ei kurz vor dem Schlüpfen des Räupchens
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Rettungsaktion - Diese Raupen wurden auf einem landwirtschaftlichen Möhrenfeld auf bereits abgeschnittenem Laub vor der Ernte eingesammelt. Kurz Zeit später wären sie untergepflügt worden - die Puppen ergaben im nächsten Frühjahr viele Freilandfalter. Die rechtliche Frage soll hier nicht diskutiert werden - mir ist aber bekannt, dass in der Schweiz auf diese Art und Weise Hunderte von Puppen überwintert werden. |
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Jedes Falterleben hat sein Ende, das sehr unterschiedlich erfolgen kann. Hier wurde ein Falter von einer Hornisse erbeutet, die innerhalb weniger Sekunden die Flügel abbeißt. Nach meinen Beobachtungen sind bei den Schmetterlingen die Ausfälle durch Hornissen beträchtlich - besonders am Sommerflieder wird erfolgreich gejagt. Dagegen ist natürlich nicht vorzugehen - ob es allerdings Sinn macht, einen isolierten Hornissenschutz zu propagieren, wage ich inzwischen zu bezweifeln. Man sollte Biotope nur insgesamt schützen und nicht einzelne (hier räuberische) Arten. |
| Weitere Bilder: | Bild1:
Falter von unten Bild2: Raupe mit Nackengabel von Karl Dulleck Bild3: Jungraupe Bild4: Puppe vor dem Schlupf Bild5: Futterpflanze Wilde Möhre Bild6: Weibchen bei Eiablage von Udo Pick Bild7: Puppe - braungraue Farbvariante Bild8: Falter bei Eiablage an Wilder Möhre von Markus Welz Bild9: Verpuppungsvorgang / frische Puppe von Sybille Przybilla Bild10: Raupe, weiße Farbvariante, von Anja Stölken Bild11: (Fast) erwachsene Raupe Bild12: Paarung |
| Meldung: | Meldungen der Art - gerne mit Bildbeleg - sind erwünscht. Bitte nur mit Fundort (+PLZ?) + Datum, z.B. hier. |
| Größe/Häufigkeit: | Sehr großer Falter, der erfreulicherweise - besonders im Süden Deutschlands - immer wieder angetroffen werden kann. |
| Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: | Die Art ist fast überall in Europa verbreitet (in England aber sehr selten). Man trifft den Falter vor allem auf mageren Wiesen, besonders aber an der Spitze unbewaldeter Hügel ("hill-topping-Verhalten") an. Die erste Generation fliegt im Frühling, die zweite im Hochsommer, in sehr warmen Gegenden kann im September noch eine dritte Generation auftreten. |
| Ähnliche Arten: | Verwechslungsmöglichkeit mit dem Segelfalter, der aber weißlicher wirkt und in Deutschland auf wenige sehr heiße Stellen beschränkt ist. Auf Korsika und Sardinien gibt es noch den Korsischen Schwalbenschwanz, auf dem Balkan, aber auch im südöstlichen Frankreich kann man den "Südlichen Schwalbenschwanz" antreffen. |
| Raupenfutterpflanzen: | Möhre (Daucus carota) - Kultur- und Wilform, Dill (Anethum graveolens), Fenchel (Foeniculum vulgare), Petersilie (Petroselinum crispum) und viele weitere Doldenblütler (Apiaceae) |
| Überwinterung: | Als Puppe. |
| Wissenswertes: | Der Lebenszyklus des Schwalbenschwanzes ist auch ausführlich beschrieben unter dem Link |Lebenszyklus| ganz oben! |
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Systematik: |
Papilionidae - Ritterfalter |
| Dieses Titelblatt einer älteren Broschüre
des Regierungspräsidiums Stuttgart - auch
zuständig für Naturschutz! - spricht Bände : Eine
indirekte Aufforderung zur Bekämpfung der Raupen des Schwalbenschwanzes,
obwohl bekannt sein müsste, dass diese immer nur einzeln auftreten
und damit keinen messbaren Schaden anrichten!
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| Bemerkungen: | Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem
an interessierte Laien und Fortgeschrittene,
so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für
Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar!
Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können. |
| Zur Hauptseite: | www.schmetterling-raupe.de |