Erebia pandrose (BORKHAUSEN, 1778)
Graubrauner Mohrenfalter
Dewy Ringlet
Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage!

Diesen Falter fotografierte Jürgen Hensle in Graubünden.

Größe/Häufigkeit: Mittelgroßer Falter, der noch recht häufig ist.
Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: Der Graubraune Mohrenfalter kommt in den Pyrenäen, den Alpen, dem zentralen Apennin und den Gebirgen der Balkanhalbinsel vor. Ferner fliegt er von Südnorwegen über Lappland und Nordrussland und den Ural bis in die Mongolei. In den Gebirgen fliegt die Art auf Wiesen in der Nadelwaldstufe und vor allem oberhalb der Waldgrenze auf kurzrasigen Matten und Geröllhalden zwischen 1600 und 3100m ü: NN. Auch in Skandinavien sieht man ihn vorzugsweise oberhalb der Waldgrenze, wobei er im Norden Lapplands auch bis auf Meereshöhe herabsteigt und dort die Tundra besiedelt. Seine Flugzeit beginnt sehr früh, zuweilen schon Anfang Juni und dauert bis Anfang August.
Ähnliche Arten: Dieser sehr charakteristisch gezeichnete Mohrenfalter kann nur in den Pyrenäen mit Erebia sthennyo verwechselt werden. Dieser Art fehlt die schwarze Begrenzungslinie auf der Vorderflügel-Oberseite, basalwärts der hellen Binde.
Raupenfutterpflanzen: Bekannte Raupenfutterpflanzen sind Blaugras (Sesleria), Schwingel (Festuca) und Borstgras(Nardus stricta). Wahrscheinlich lebt die Raupe aber auch noch an einigen anderen Grasarten.
Überwinterung: Die Raupe überwintert das erste Mal vor der ersten und erneut nach der letzten Häutung. Sie verpuppt sich sobald der Schnee schmilzt, was den frühen Flugbeginn des Falters erklärt.
Wissenswertes: In der alpinen Stufe ist der Graubraune Mohrenfalter im Frühsommer  stets der erste Vertreter der Gattung Erebia.
Systematik: Nymphalidae (Satyridae)  - Augenfalter
Bemerkungen: Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! Bezüglich der Namen richte ich mich bei in Deutschland vorkommenden Tagfaltern nach Settele/Feldmann/Reinhardt, Die Tagfalter Deutschlands, bei den sonstigen Arten nach Karsholt/Razowski, The Lepidoptera of Europe. Andere gebräuchliche Namen setze ich in Klammern!
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