KR 07370  Erebia melampus (FUESSLY, 1775)
Kleiner Mohrenfalter
Lesser Mountain Ringlet
Dieses Artenportrait wurde von Jürgen Hensle erstellt.
Sofern nichts anderes vermerkt, handelt es sich um eigene Bilder! Bilder mit höherer Auflösung auf Anfrage!

Kleiner Mohrenfalter Erebia melampus Lesser Mountain Ringlet

Dieses Männchen wurde von Marco Pollini im Tessin fotografiert.

Kleiner Mohrenfalter Erebia melampus Lesser Mountain Ringlet

Kleiner Mohrenfalter Erebia melampus Lesser Mountain Ringlet

Dieser Falter wurde am 7.8.2002 auf ca. 1000m bei Torre Pellice im Piemont (Italien) tot aufgefunden.

Unterseite des Falters links

Erebia melampus  Kleiner Mohrenfalter  Lesser Mountain Ringlet Erebia melampus  Kleiner Mohrenfalter  Lesser Mountain Ringlet
Schweiz, Wallis, Umgebung Gono, 7.8.2010

Unterseite des Falters links

Erebia melampus  Kleiner Mohrenfalter  Lesser Mountain Ringlet Erebia melampus  Kleiner Mohrenfalter  Lesser Mountain Ringlet
Schweiz, Unterengadin, Ftan, 1.9.2009

Unterseite des Falters links

Erebia melampus  Kleiner Mohrenfalter  Lesser Mountain Ringlet Erebia melampus  Kleiner Mohrenfalter  Lesser Mountain Ringlet
Schweiz, Unterengadin, Ftan, 1.9.2009

Unterseite des Falters links

Weitere Bilder: Bild1: Männchen (28.7.02 Torre Pellice)
Bild2: Falter (2.8.02 Torre Pellice)
Bild3: Totfund v.o. (7.8.02 Torre Pellice)
Bild4: Unterseite Bild3
Größe/Häufigkeit: Wie schon der Name sagt, unter den Mohrenfaltern eine der kleineren Arten, welche in den Alpen noch sehr verbreitet und häufig ist.
Verbreitung/ Biotop/ Flugzeit: Der Kleine Mohrenfalter kommt nur in den Alpen vor, ist dort aber sehr verbreitet. Die Art ist ein Bewohner von trockenem und feuchtem Grasland im Wald zwischen 800m und 2200m ü. NN. In den höchsten Lagen kann sie stellenweise auch knapp oberhalb der Waldgrenze vorkommen. Die Flugzeit dauert recht lange von Anfang Juli bis Ende September.
Ähnliche Arten: Anhand der charakteristischen, schwarz gepunkteten Flecken der Hinterflügelunterseite kann der Kleine Mohrenfalter leicht von fast allen andern Mohrenfalter unterschieden werden. So gezeichnet ist alleine noch Erebia sudetica , die in den Alpen nur in der Umgebung von Grindelwald in der Schweiz und in Savoyen auftritt. Bei dieser Art ist der oberste Fleck der hellen Binde auf der Vorderflügel-Oberseite meist schwarz gepunktet, was bei E.melampus fast nie vorkommt.
Raupenfutterpflanzen: Bekannte Futterpflanzen sind der Schaft-Schwingel (Festuca ovina), das Hain-Rispengras (Poa nemoralis) und das Gewöhnliche Ruchgras (Anthoxanthum odoratum). Auf Grund des Vorkommens der Raupen auf Wiesen und Weiden unterschiedlichsten Typs sind zahlreiche andere Futterpflanzen zu erwarten.
Überwinterung: Als Raupe nach der 1.Häutung
Wissenswertes: Selten treten beim Kleinen Mohrenfalter unterseits unpunktierte Tiere auf, die dann leicht mit der seltenen Erebia eriphyle verwechselt werden.
Systematik: Nymphalidae (Satyridae)  - Augenfalter
Bemerkungen: Diese Seiten mit den Arten-Portraits richten sich vor allem an interessierte Laien und Fortgeschrittene, so dass Manches vereinfacht und sehr verkürzt dargestellt wird. Für Kommentare und Korrekturen bin ich stets dankbar! 

Auf eine namentliche Nennung der vielen, die beim Bestimmen geholfen haben, muss ich hier  aus Gründen der Praktikabilität verzichten. Ihnen - besonders den Profis im "Bestimmungsforum" (vgl. Link "Foren" oben) - gilt aber mein  herzlicher Dank! Ohne Sie hätten viele Artenportraits mangels abgesicherter Bestimmung nicht erstellt werden können.     (Stichworte :  Schmetterling , Raupe , Schmetterlinge , Raupen )

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